Ihre Hausapotheke sollte zur Notfallversorgung Ihres Hundes folgendes enthalten:
Verwenden Sie nicht die Medikamente, die Ihnen Ihr Hausarzt für Sie selber verschrieben hat.
Beraten sSie sich auch mit Ihrem Tierarzt wegen der benötigten Medikamente.
VORSICHT –
Dies ist nur ein Leitfaden für eine eventuelle Notfallversorgung. Dieser Leitfaden kann und darf keinesfalls die Konsultation eines Tierarztes, die Diagnose durch einen Tierarzt und die Behandlung durch einen Tierarzt ersetzen.
Tabletten
Der einfachste Weg seinem Hund Tabletten zu verabreichen, ist es dem Hund beizubringen, daß Tabletten etwas Positives sind.
Kein Hund hat Probleme damit, Vitamintabletten, Hundedrops und ähnliches zu fressen. Wir brauchen also unserem Hund nach einer Übung nur immer wieder mal Vitamintabletten als Belohnung geben, diese ab und zu einmal durch eine Kohletablette ersetzen und er wird im laufe der Zeit lernen alle angebotenen Tabletten als Belohnung zu empfinden. Dies setzt jedoch voraus, daß wir dies gezielt mit dem Hund üben und dies nicht erst dann, wenn er wirklich einmal Tabletten einnehmen muß.
Sie können versuchen Tabletten in Leberwurst, Dosenfutter oder ähnlichem zu verstecken und ihrem Hund anzubieten.
Meist funktioniert dieser Trick auch einige Male, jedoch haben die Hunde relativ schnell rausgefunden, daß man die Tablette auch wieder ausspucken kann.
Besser ist es deshalb, die Tablette in der Leberwurst zu verstecken, das Maul des Hundes zu öffnen und die Tablettenpackung tief in den Rachen zu schieben. Anschließend wird das Maul wieder zugehalten, bis der Hund geschluckt hat.
Sie können dies selbstverständlich auch ohne Leberwurst machen, dann sollte ihr Hund jedoch relativ stillhalten, damit sie die Tablette auch weit genug im Rachen plazieren können.